Mitte Juli 2015 ist es soweit. Dann werde ich nach NZ fliegen und dort ein Jahr bei einer Gastfamilie leben.
In diesem Blog will ich meiner Familie, Freunden und anderen Austauschschülern vor,
während und nach meinem Jahr in Neuseeland berichten was ich erlebe und wie ich mich darauf vorrbereite.

Sonntag, 10. Juli 2016

Rückkehr nach Deutschland

Es ist soweit....es geht zurück.
Ich sitze bereits im Flugzeug nach Dubai.
3/4 Flüge
Kerikeri nach Auckland
Auckland nach Dubai (Stopp und Pause in Melbourne)
Dubai nach Düsseldorf.
Diesmal mal fliege ich alleine...fast.
Als in Auckland ankam, sah ich dass mir eins der Mädchen geschrieben hat, dass mit mir nach NZ geflogen ist vor einem Jahr. Sie geht nur für 2 Wochen nach Deutschland und dann zurück nach NZ und beendet die Schule dort. Wir sitzen zwar nicht zusammen aber treffen uns an den Flughäfen.
Die letzte Nacht in NZ habe ich nur 4 Stunden geschlafen und war deshalb ziemlich froh als ich endlich für 6 Stunden eingeschlafen bin (auch wenn ich damit unser 2. Abendbrot verpasst habe)
Neben mir sitzen nette Leute, ich sitze am Fenster auf allen Flügen, beim nächsten habe ich offenbar mehr Beinfreiheit.
Ich habe W-lan und schreibe zwischendurch mit ein paar Freunden und meiner Gastmutter in NZ.

Zur letzten Woche:
Die Schwester meiner Gastmutter kam aus Frankreich zu uns. Sie hatten sich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Ich Montag- Mittwoch solange wie möglich in der Stadt geblieben, um Zeit mit Freunden zu verbringen und zur einer Drama Aufführung unserer Schule zu gehen, für das meine Klasse das Set gemacht hat.
Donnerstag und Freitag habe ich angefangen zu packen. Donnerstag war für viele Internationals der letzte Schultag (wegen Academic Plus, surfen, segeln....)
Für 3h waren wir im International Room und habe Zertifikate bekommen, Reden gehalten und hatten ein shared lunch (Fish & Chips). Außerdem mussten wir einen Haka machen... wir hatten kaum geübt. Wir sollten uns in zwei Gruppen aufteilen. Internationals die bleiben und die gehen. Wir hatten jeweils jemanden in der Gruppe der Rugby spielt und somit schon viele Haka mitgemacht haben. Unsere Gruppe ging an und ich dachte wir waren schon schlecht aber die andere Gruppe hat es tatsächlich geschafft noch schlechter zu sein. Selbst unsere Schulleiterin und Stellvertretende kamen zu dem ganzen und haben unsere Hakas auch noch mit dem Handy gefilmt.

Freitag hat eine Kiwi Freundin von mir ein Shared Lunch für mich organisiert. Ungefähr 15 waren wir und hatten Kuchen, Schokolade, Kekse, deutsches Brot, Hummus, Getränke, Croissant, Doghnuts und noch einiges mehr.
Von einigen Freunden gab es ein paar kleine Geschenke und dann war es leider Zeit sich zu verabschieden. Zeugnisse gab es auch noch am Ende, war aber ziemlich nebensächlich. Außerdem in Performing Arts: Die Klasse hat uns (3 Internationals) viollgeklebt mit Luftballons. Diese mussten wir zum platzen bringen ohne unsere Hände zu benutzen.... einen hatten wir jeweils auf der Stirn. Am Ende gab es Schokolade für uns.

Es gab noch ein paar weiter Shared Lunches und Kuchen von Lehrern.

Freitag Abend (08.07) bin ich mit meiner Gastmutter und brasilianischen Gastschwester Essen in einem Indischen Restaurant gegangen.
Später am Abend gab ich meiner Gastmutter ein Fotobuch, versucht lustig zu gestalten mit Erinnerungen an Ereignissen und Gesprächen.
Hat sich noch deutlich mehr gefreut als ich gedacht hätte und sogar geweint.

Samstag (09.07)
Um 6 Uhr aufgestanden geduscht. Hatte im Haus "Thank you notes" verteilt, die sie dann nach und nach gefumden hat. Weiter gepackt. Frühstück mit meiner Gastmutter, Bacon, Egg und Toast.
Weiter gepackt und es wurde stressiger uns stressiger. Um 10:45 sind wir losgefahren. Letztendlich sind einige wenige Sachen in meinem Zimmer zurückgeblieben, die meine Gastmutter nun irgendwie loswerden muss. Darunter auch ein Haufen Papier mit Schulkram....
Als ich sie von auckland aus wenig später anrief, meinte sie ich wäre so ordentlich und sie war erstaunt wie ich so viel in den Koffer bekam...naja....sobald die restlichen Sachen draußen sind wird es wieder ordentlich sein.
Auf dem zum Flughafen haben wir eine gute Freundin von mir abgeholt. Und dann am Flughafen. ..ich hatte noch einen kurzen Brief geschrieben...wurde viel geweint....Alle drei... Ich habe noch ein paar Geschenke von beiden bekommen. Dabei war auch eine Karte meiner Gastmutter, die ich erst in Auckland gelesen habe um nicht noch mehr zu weinen. War süß. Wir werden garantiert in Kontakt bleiben und sie meinte ich bin immer willkommen und vielleicht könnten wir uns in Europa treffen, wenn sie dort mal hinkommt. (Seit ein paar Monaten ist ihre Tochter in England also hat sie zwei Gründe zu kommen)

Nun...noch etwas mehr als eine Stunden dann bin ich in Dubai und nur noch einen Flug!

Donnerstag, 9. Juni 2016

Schulausflüge


Schlimmstes zuerst: In genau einem Monat (also am 9. Juli) fliege ich bereits zurück.
Bin mal gespannt ob ich es vorher nochmal schaffe etwas zu schreiben. Ist leider ziemlich selten geworden.

Ich wollte diesmal mal ein wenig mehr über meine Outdoor Education Ausflüge erzählen auch wenn sie teilweise schon ein wenig länger her sind.

1. Ausflug :

     
Sind am Strand ganz hinten gestartet
 Wir sind von Kerikeri wenn ich mich recht erinnere rund 40 minuten gefahren. Haben dann die erste Strecke zurückgeliegt (An die Spitze/Ende vom Bild unten, fast 360 Grad Meerblick) Es war ziemlich heiß wir sind ca. 2 stunden in der prallen Sonne gelaufen und über eine ziemliche hohe Treppe auf eine Erhöhung gestiegen (fällt auf dem Bild garnicht auf, waren da noch höher)
Der ganze Ausflug war der erste Teil eines praktischen Tests über Navigation mit Kompass und Karte.

 Nach Lunch sind wir dann zu unserem "Lager" aufgebrochen. 3h einen Hügel hoch und wieder runter. Ich glaube der war zwischen 300 und 400 metern hoch.

In kleinen Gruppen hatten wir zwei Planen dabei. Eine zum drauf schlafen die andere als Dach. Außerdem noch Schlafsäcke. War nicht besonders bequem, dafür hatten wir Meerblick.
Essen haben wir uns selbst in mit Camping cooker und gas gemacht. Zum Abendbrit hatten wir Nudeln mit Soße und zum Frühstück Pourrige.
Wir hatten den gleichen Rückweg und unsere Lehrer wollten mit uns "testen" wie man sich im Nebel verhalen würde. Zusammengefasst man kommt so gut wie überhaupt nicht vorran da kann man auch warten bis der Nebel vorbei ist.
Eine Person geht vor und bleibt in Sichtweite (gefühlte 10m ) stehn, eine weitere checkt die Richtung und folgt dann mit dem Rest der Gruppe.
Das haben auch noch einen ziemlich steilen Hügel hoch (ab vom Weg) zwisch Bäumen machen sollen. Ist nicht gerade einfach mit den Rucksäcken fast senkrecht igendwo hochzuklettern.
Insgesamt wars ein toller Ausflug und wir mussten über viele Zäune kletten.

2. Ausflug
Es ging durch den Puketi Forrest. Keine Strandausblick und auch kein übernachten am Strand, hat mir dennoch besser gefallen. Die Strecke war länger mit vielen mini Hügeln aber die Temperatur war sehr angenehm und der Weg war keineswegs langweilig. 
Die esten 10 minuten waren ziemlich normal abgesehen davon das man die Schuhe zunächst waschen muss ehe man in den Wald kann damit die Kauri Bäume nicht krank werden.
Es gab Schilder, dass man auf dem Weg bleiben soll, weil Fallen für Possums aufgestellt sind.
Haben wir natürlich NICHT gemacht. Es hatte die Tage zuvor geregnet und so war dieser Trampelpfad ziemlich rutschig und matchig mit pickenden Pflanzen daneben. Wurde zuindest nicht langweilig. Unterwgs (tagsüber) sind wir sogar einer Eule begegnet, die uns von  einem Baum neben dem Weg beobachtet hat. Ansonsten haben wir viele Fallen gesehen und tote, große Possums.


 Nachts haben wir dann auch endlich ein lebendigs Possum gesehen. Wir haben ein paar Spiele gespielt, Geschichten erzählt und dann ist es hinter uns aufgetaucht. Sah in dem Moment eigentlich ganz knuffig aus, auch wenn ich die persönlich auf Fotos furchtbar (grußelig) finde.
Wir haben einige Bäche durchquert und aus einem mussten wir morgens Wasser holen, zum trinken.
Es gab Tabletten, die wir für eine halbe Stunde im Wasser (Flasche) gelassen haben. Angeblich sind dann alle Bakterien abgetötet. ES war okay allerdings ein wenig sandig. Zum Bach ging es ziemlich steil runter und so haben wir uns gegenseitig die Flaschen zugeworfen. Leere nach unten volle nach oben. Hat am Anfang nicht besonders gut geklappt und mussten einige Flaschen aus dem etwas tieferem Wasser rausfischen. Hat auf jen Fall Spaß gemacht und wird bestimmt so schnell nich noch mal gemacht.
  
upps leider unscharf    



3. Ausflug
War nicht besonders aufregend. Ein Tagesausflug an den Stran den wir selbst planen sollten. War nicht besonders warm. Am besten war das Essen, die Kajaks und generell die Gruppe.

Ich hätte genug Videos für Youtube....vielleicht mache ich darüber mal eins. Aber garantiert nicht solange ich noch hier bin. Dafür ist mir die Zeit zu kostbar 

Donnerstag, 12. Mai 2016

Urlaub in Auckland & Rotorua

Seit 300 Tagen hier und in etwas weniger als 2 Monaten geht es schon zurück.

Ich habe nun schon seit einer seeeehhrrr langen Zeit nichts mehr geschrieben. Was hauptsächlich daran lag, dass ich immer etwas besseres zu tun hatte. Den Blog hatte ich nur aus langeweile angefangen und nun... versuche ich wieder ein wenig öfter etwas zu schreiben.

Ich wollte heute mal von meiner Zeit in Auckland, Rotorua und auch Kerikeri mit meiner Familie erzählen. Ist schon lange her (05.-25. Januar) 

Es gibt ein neues video: Video von der Schule und Academic Plus
(ziemlich viele von meinen Klassen wurden gefilmt)

Auckland:
 Da haben wir uns alle getroffen.
Kurz zusammengefasst was wir gemacht/besucht haben: 
Skytower (skywalk), Auckland Museum, 
Hopp on Hopp off bus genutzt, Mount Eden, 
St. Lukes (Shoppingcenter), Waiheke Island + Bustour,
   
 
War nichts dabei, dass mir überhaupt nicht gefallen hat, (außer das relativ viele laufen teilweise).
Sky walk (fast 200m hoch) war ziemlich gut wobei der Aufzug fast genauso"schlimm" ist. Man kann durch eine Glassscheibe auf den Boden schauen und irgendwann kommen auch Fenster nach draußen.
Selbst das Museum war nicht langweilig. Unter anderem haben wir uns die kulturelle show angeschaut. Die war allerdings im Vergleich zu der in Waitangi und Rotorua mehr Comedy (nicht negativ gemeint).
Zu Waiheke Island kann ich eigentlich nur sagen, dass es eine wunderschöne Insel ist mit ebenso wunderschönen Stränden. Endlich mal wieder shoppen zu gehen war natürlich auch super!
Was ziemlich gut war, war das wir öfter mal als Familie bezahlt haben (wäre 2 Erwachsene und 2 Kinder) anstelle von 4 Erwachsenen, wobei mein Bruder und ich eindeutig keine Kinder sind. So haben wir teilweise nur fast die Hälfte vom Preis bezahlt.





Rotorua:

In Rotorua hatten wir unser Motel direkt am See. Dort gab es Pool mit Wasser aus der Erde oder so ähnlich. Keine Ahnung was da drin war aber sofort nachdem man rein ging fühlte sich die Haut sehr seifig an, es war ziemlich heiß, es roch allerdings nicht besonders toll.
Wir waren im Whakarewarewa einem Maori Dorf. War toll, der ziemlich starke Sonnenbrand war aber nicht eingeplant.
Wir sind zu Wai-O-Tapu gefahren, einem riesigen Park mit farbigem Wasser (durch Mineralien), heißen Schlammpools und Geysiren.
Wir haben auch eine Duck-tour in und um Rotorua herum. Dabei handelt es sich um ein Schiff bzw. Auto ohne Fenster. Zumindest kann man mit diesem etwas normal auf der Straße fahren und auch als Boot nutzen. Unser Guide war klasse. Die Tour fing an mit den Worten: " Schaut nach rechts....schaut nach links.....gut....nun wisst ihr wo die Notausgänge sind". Als Souvenir gab es Pfeifen, in Entenschnabelform und Klang wie eine Ente für jeden.
Auf dem See neben unserem Motel sind wir noch JetBoat gefahren. 



Champagne Pool im Wai-O-Tapu


Kerikeri:

Wir haben oft alle zusammen Dinner gegessen. Mal hat meine Gastmutter etwas gemacht, mal wir oder auch im Restaurant neben dem Stone Store. Geschlafen habe ich allerdings bei meiner Gastfamilie und sie in town, nicht wit weg. Viele Aktivitäten haben wir hier nicht wirklich gemacht. Hier war es entspannter. Zeitvertreib im Pool, nach Kawakawa und Paihia gefahren. Ohne mich haben sie den Boat trip von Paihia gemacht (ich war schon November)

Viel passiert in der Zeit, so das ich dass nicht detailierter beschreiben werde....

Montag, 29. Februar 2016

Wochenrückblick - Zyklon, Filmen und Bombenalarm

Hallöchen an alle im kalten Deutschland.

Hier mal ein kleiner Überblick über letzte Woche, die alles andere als langweilig war.

Neben den Sachen weiter unten: haben wir eine Katze mit 7 Babys bekommen, die Katze ist uns Sonntag weggelaufen und wir mussten sie wieder einfangen (hat fast 12 h gedauert), Laura (meine Gastschwester) hat ihren Geburtstag gefeiert und Tanias Tochter ist vor nun gut einer Woche nach England geflogen.

Also es war einiges los.

Mittwoch
Filmen (Teil 1)
Für ein neues Promotion Video der Schule (für zukünftige Internationals) wurde unter anderem bei mit in Hospitality gefilmt. War ziemlich merkwürdig.
Wir haben Gemüse geschnitten und Dips gemacht und sollten das präsentieren.
Wir haben uns in einer Reihe aufgestellt und sollten uns dann in 2 Durchgängen an vorgeschriebene Tische setzten und so tun als ob wir uns über unsere Kreationen unterhalten. Viel Lachen und Freude ausstrahlen war gefordert.
(Eir haben mehr über die Kamera gelacht, die immer näher und näher kam.)
In der nächsten Stunde (Photography) wurde weiter gefilmt allerdings nicht wir.

Donnerstag
Der ,,Bombenalarm" war letzte Woche Donnerstag. In Hospitality schauten wir ein Video und wurden vom Klingeln unterbrochen. Ich dachte die Pausenklingel wäre ein wenig zu früh, denn wenn wir Feueralarm haben in Deutschland bin ich fast taub danach.
Nachdem wir uns dann alle ein wenig ratlos und irritiert angeschaut haben sind wir dann aufs Feld gegangen. Die ganze Schule war da.
Wir haben uns dann nach Jahrgängen und schließlich Klassen zusammen gesetzt und gewartet...in der Sonne und später zum Glück am Rand des Feldes im Schatten.
Es hat alles ziemlich lange gedauert, Polizei und Feuerwehr kamen und spätestens da war klar, dass es keine Probe war. Wir dachten allerdings jemand hätte den Feueralarm ausgelöst (ohne Grund).
Am Nachmittag haben wir dann erfahren, dass jemand in der Schule mit veränderter Stimme angerufen hat und dann von einer Bombe gesagt hat.
Insgesamt haben ca. 10 Schulen, in der Umgebung, einen ,,Bombenanruf" bekommen innerhalb weniger Tage. Nie war wirklich eine da.

Freitag
Filmen (Teil 2)
Wir wurden bei unsere Assembly gefilmt  (alle Internationals und International Department ) und beim Surfing.
Nomalerweise kommen wir Freitags direkt in ,,normaler" Kleidung zur Schule.
Außer Year 13 (die tragen keine Uniform) mussten wir aber welche anziehen.
Es wurde vorgeschrieben wer wo sitzt und noch einiges mehr ,,vorgemacht".
Teilweise ein wenig sehr lächerlich.
Beim Surfen ging es dann weiter.
Bis auf den Anfang war es sogar ziemlich normal. Wir  mussten zunächst am Strand
,,üben" wie man auf einem Surfboard aufsteht. Danach wurden wir mit einer Drohne gefilmt.

Wochende
Vor einigen Tagen oder sogar schon Wochen war auf den Fiji Inseln ein Zyklon, der letztes Wochende (deutlich schwächer) NZ bzw. das nördliche der Nordinsel erreichen sollte. Also ziemlich genau hier. Wir haben schon befürchtet das wie nicht surfen gehen können. (Wir sind gegangen)
Ich habe Flut, Sturm etc und noch einiges vorhergesagt gehört, letztendlich war es nur bewölkt, hat öfter mal geregnet und es war ziemlich warm.
Eigentlich waren es nur 26°C, aber mit einer Luftfeuchtigkeit von 95% (wie mir heute erzählt wurde).
Ich weiß zwar nicht wie man beides zusammen nehmen kann, aber dabei kamen wohl 39°C raus.


Freitag, 5. Februar 2016

Neues Schuljahr in NZ - Beginn

Seit gestern habe ich nun wieder Schule.
Ich war allerdings schon einen Tag (freiwillig) früher da, um die neuen Internationals kennzulernen und ein paar Sachen für den Unterricht zu kaufen. Die Schuluniform hat sich ein wenig geändert. Nun haben die Jacken sogar Kapuzen.
Gestern fing der Tag damit an unsere Klasse zu suchen (auf Listen) und zu hoffen, dass man irgendjemanden kennt.
Vor den Ferien sollten wir 3 Personen aufschreiben mit denen wir in eine Klasse wollen und ich bin nun mit einer aus meiner Akten Graphics Klasse zusammen.
Fächer habe ich nahezu komplett andere gewählt. Nicht nur weil mir manches nicht gefallen hat, sondern auch um einfach etwas neues auszuprobieren.

Meine Fächer letztes Jahr:
(Ich war Year 11)

- ESOL  (Englisch )
- Science - General
- Math
- Graphics/Design and visuel communication (Architektur)
- Spanish
- Outdoor Education  

Dieses Jahr:
(Ich bin Year 12)
- English
- Biology
- Performing Arts Technology
- Outdoor Education
- Hospitality
- Art - Photography 

Ich werde, wenn ich mich dazu aufraffen kann, mal genauer schreiben was wir in den einzelnen Fächern gemacht haben (unterrichtinhalte,themen) sobald ich mehr weiß.
Jetzt erstmal mehr zu meinen ersten beiden Tagen zurück an der Schule.
Es war/ist wieder alles ziemlich spannend und neu.
Gestern haben wir erstmal unsere Form Class etwas besser kennengelernt und hatten dann ,,Unterricht". Der bestand aber auch hauptsächlich aus kennenlernen....und Räume finden am Anfang.
Bei meinem ersten Fach am Donnerstag  (Outdoor Education) stand erstmal der falsche Raum. Wir wussten jedoch ziemlich schnell wohin wir müssen.
Unsere Lehrerin hat uns dann einige Bilder von den Ausflügen die wir machen werden gezeigt und war ziemlich lustig und gut gelaunt drauf.

Weiter ging es mit Hospitality.
Wir haben nicht viel gemacht. Uns wurde nur alles grob gezeigt.
Danach hatte ich Photography und es war genial. Ich war noch nie so begeistert nach einer Schulstunde.
Erst sollten wir uns nur der Größe nach aufstellen und Fragen beantworten.
,,Ja" - vortreten
,,Nein" - zurück
Nur Sachen wie: Geschwister, seit diesem Jahr an dieser Schule, ein weiteres Art Fach gewählt.....
Der beste Teil kam aber erst danach. Wir haben einen zufälligen Partner bekommen und sollten mit diesem dann ein Foto zu einem bestimmten Wort machen. Ein bisschen wie ein Wettbewerb. Wenn man ein Wort fertig hatte bekam man das nächste.
Es waren Wörter wie: Reflektion, Schnelligkeit des Lichts, Bewegung, laufen auf Wasser, andere Perspektive.....
Meist hat man nicht mehr als 30-60sek gebraucht für ein Foto.

Englisch danach war jedoch ziemlich langweilig - das einzige Fach, dass ich nicht abwählen kann.
Ich habe mich nun endlich mal für eins der Sportangebote der Schule eingetragen. Volleyball.


Freitag/heute (ununterbrochener Regen...):
Ziemlich verwirrender Morgen....
Eigentlich treffen wir uns jeden Freitag im International Room. Heute aber nicht.
Dann wurde uns gesagt, wenn wir das Akademic Plus Programme (Reiten, Golf, Surfen, Segeln) machen wollen sollen wir bleiben.
Wir sind geblieben auch wenn es ziemlich unnötig war und dann bin/wollte ich zu meiner 1. richtigen Stunde des Tages gehen. Ich wusste allerdings nicht, dass wir eine weitere Stunde Form Class haben.
Erst als ich bereits vor meinem BIO Raum stand Jam eine Lehrerin und hat mir das gesagt. Ich also zurück zum Raum, erklärte dass ich International room war, meine Lehrerin drückt mir irgendwelche NCEA (Abitur) Zettel in die Hand die ich ausfüllen sollte.
Ich glaube sie hat immer noch nicht verstanden dass ich ein International bin.
Wenn sie es bis Ende nächster Woche noch nicht rausbekommt, versuche ich es ihr mal richtig zu erklären. (Sie ist neu auf der Schule.)
Später hatte ich Performing Arts Technology und es super.
Wir haben nichts gemacht was mit dem Fach zutun hat, aber die Lehrerin ist super, wenn auch ziemlich verrückt.
So einen Menschen habe ich bisher noch nicht getroffen.
Als wir noch auf den Rest der Klasse gewartet haben kamen immer wieder irgendwelche Schüler zu ihr und haben sie ziemlich freundschaftlich umarmt/begrüßt.
-Erstmal hat sie uns dann ihre Handynummer gegeben und sagte sie wird uns häufig schreiben.
Welcher Lehrer macht das!!! Ich kenne sonst keine.
- Sie trägt ein Stofftier mit sich herum, damit sie ihre Schlüssel nicht verliert und hat uns ihre ,,Maus" am Anfang vorgestellt.
Ich glaube sie ist wirklich die amüsanteste Lehrerin die ich je hatte.
WIr haben uns dann auf Stühle (im Kreis) gestellt und mussten uns der Größe nach sotieren. Ohne sprechen, ohne den Boden zu berühren, ohne lachen...
Also irgendwie aneinander vorbeiquetschen und viel festhalten.
Natürlich hat sie auch mitgemacht. ;)

Outdoor Education war leider ziemlich langweilig. Wir waren nur 5, saßen alle zusammen an einem Tisch und mussten uns die ganze Zeit über Karten anschauen und verstehen.

Von dort musste ich dann zu Hospitality. Weiter weg können diese beiden Räume nicht auseinander liegen und somit kam ich zu spät.
Jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz in der Küche. Nur den Ofen muss man sich zu zweit teilen.
Wir haben Apple Crumple gemacht. Eigentlich ziemlich einfach. Kleingeschnittenen Apfel kochen in eine Schüssel kippen und einen mix aus Zimt, Mehl, Haferflocken, Kokosnusraspeln/stücken (???) und Butter drauf ,,legen". Ca. 15 min in den Ofen und fertig. Wir haben noch Eis drauf gemacht, was nochmal deutlich besser ist. Und dann natürlich essen. Der Grund warum ich es gewählt habe.
Viele hatten bereits vorher Hospitality, aber ich war wie 1-2 ziemlich hilflos bzw. hatte keine Idee wo was ist. 
Glücklicherweise sind die meisten hier ziemlich nett und so hatte ich ein wenig hilfe, von meinem ,,Ofenmitbenutzer".

In Photography sollten wir uns nur Gedanken über eine Videopräsentation über uns machen.
Wie wir die gestalten wollen und so...


Ich habe mich in diesen beiden Tagen wieder ein wenig zurückgesetzt gefühlt an den Beginn meines Aufenhaltes. Déjà-vu ???
Nur das ich mir besser selbst zu helfen wusste und auch schon einige bekannte Gesichter hatte.
Was ich mir in Deutschland überhaupt nicht vorstellen kann, hier mir aber schon ziemlich oft vorgekomen ist, ist dass ich in einen Raum/Klasse/Kurs reinkomme, niemanden kenne und dann ziemlich direkt irgendjemand auf den Stuhl neben sich deutet und sagt,,Komm setzt dich hier hin".

In einigen Klassen kenne/kannte ich niemanden, höchstens vom sehen und mir ist aufgefallen Small-talk fällt mir leichter. 
In Deutschland habe ich immer nur sowas gehört wie: ,,Schönes Wetter heute oder? Hast du heute noch etwas vor?"
Und ich habe es gehasst. Hier ist es in Läden immer dasselbe:,, Hallo. Wie gehts?" (Wobei das eigentlich nur eine Floskel ist und man nur mit: ,,Gut. Danke" antwortet und vielleicht noch ein: und dir? dran hängt)

Nun im Unterricht fand ich es ziemlich gut.

Entschuldigt alle Rechtschreibfehler, aber es ist zu spät um alles nochmal durchzulesen.
Gute Nacht. Morgen ist Waitangi Day.

Montag, 25. Januar 2016

Neue Gastschwester

Hey,

Heute ist/war der Abend wundervoll.
Genauso wie die beiden davor.
Am ,,1." hat Tania Lasagne für meine Familie und einige ihrer Freunde gemacht, die wir hier gegessen haben.
Gestern Abend sind wir (meine Familie und Tania) am Stone Store essen gegangen.
Meine Familie ist heute in der früh abgereist.
Heute Abend (17-18 Uhr) waren wir (Tania, ihre Tochter Megan und ich)  am Flughafen um Laura abzuholen.
Wir haben schon vor längerem erfahren das ich evtl. eine Gastschwester bekomme.
Allerdings wussten wir erst seit 10 Tagen, dass sie 100% kommt.
Wir haben erst gestern am sehr spätem Abend ihr Zimmer eingeräumt
Ihr Englisch ist nicht besonders gut, aber ich bin sicher es wird jetzt erstmal in den nächsten Tagen steil Bergauf gehen.
Tania hat immer wieder wiederholt gesagt ,,Das ist Megan/Katharina...."
Und besonders glücklich hat es mich gemacht als wie gerade nach einem kurzem Stopp aus dem Supermarkt kamen und sie sagte:,, Das ist meine Tochter Megan und das ist meine deutsche Tochter Katharina."
Das wichtigste über sie:
• sie kommt aus Brasilien
• ist 17 und wird am 26.02 18
• wird in Year 13 gehen und muss somit keine Schuluniform tragen.
• und wie schon bereits erwähnt, ist ihr Englisch nicht besonders gut.

Schule fängt für mich am 4.02 an...glaube ich zumindest.
Bis dahin hoffe ich, dass ich es schaffe mal ein bisschen über Auckland und Rotorua zu schreiben.

Ich glaube bis auf Dinner wird heute nichts mehr passieren bei uns.

Donnerstag, 14. Januar 2016

6 Monate in Neuseeland & Fragen dazu

Hallo

Ich bin heute seit genau 6 Monaten weg.

Für mich geht es gerade zurück nach Kerikeri.
War ganz nett meine Familie mal wieder zu sehen. Wenn auch zunächst sehr ungewohnt.
Vor allem weil ich wahrscheinlich zuerst zuviel von ihnen erwartet habe.
Und ja ich habe mich verändert, dass habe ich dann auch gemerkt.
Allerdings kann ich nicht wirklich sagen in wie fern. Noch mache ich mir darüber aber auch keine weiteren Gedanken, schließlich bin ich noch weitere 6 Monate hier.

Ich werde in den nächsten tagen noch genauer darüber schreiben was wir  in Auckland & Rotorua gemacht haben.
Das wird glaube ich ziemlich viel.

Ich muss mich gerade sowieso irgendwie beschäftigen, also mache ich mal ein kleines Interview zum Auslandsjahr:

Wie lange hat es gedauert sich einzuleben?
Diese Frage habe ich mir vorher ziemlich oft gestellt. Als Antwort habe ich meist 3 Monate gehört. Da stimme ich zu abgesehen davon, dass sich meine Wohnsituation seit Dezember bis Ende Februar ein wenig geändert hat, da Tanias Kinder nun noch da sind.
Selbst nach einer Woche in Neuseeland hätte ich gesagt ,,Ja ich habe mich eingelebt" da ich mir zu dem Zeitpunkt noch keine wirkliche Steigerung vorstellen konnte. Aber nach ca. 3 Monaten war ich dann wirklich zu Hause.

Gibt es manchmal Probleme mit der Gastfamilie?
Streit? Nein. Nicht immer ist/war alles perfekt, aber große Probleme gab es nie.

Heimweh?
Nei...ja. Es ist und war nie so dass ich zurück wollte. Wenn ich mal jemanden oder etwas richtig vermisst habe, habe ich mir immer die Frage gestellt ,,Wenn du für morgen einen Flug zurück bekommen würdest. Würdest du fliegen?"
Antwort war immer ,,Nein." (Nach spätestens 12 Monaten bin ich ja sowieso zurück, aber wann bekomme ich nochmal die Gelegenheit, nach Neuseeland zu kommen)

Freue ich mich darauf wieder nach Deutschland zu fliegen?
Nein.....was soll ich dazu noch groß sagen. Ich werde mich kurz freuen alle wiederzusehen, aber alleine der Gedanke an die Schule.....
Wenn es in Deutschland genauso schön wäre (Palmen, Strände, freundlichere Menschen ...) wäre es nicht ganz so schlimm.

Ist ein Auslandsjahr für jeden geeignet?
Kurz und knapp: Ja
(Meiner Meinung nach)
Ich habe hier so viele komplett unterschiedliche Internationals kennen gelernt. Alle nehmen etwas positives mit.
Man muss nur ins Flugzeug steigen und dann geht die Achterbahnfahrt los.

Wer mag kann gerne noch weitere Fragen in die Kommentare schreiben. Mir fallen keine weiteren ein die nicht schon tausendmal im Internet gefragt und beantwortet wurden. Wie z.B (,, Zu viel übergepäck was tun" ,,Wann bekomme ich meine Gastfamile")